Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in der Ferienregion Südwärts finden Sie ausführlicher beschrieben auf den einzelnen Internetpräsenzen der Gemeinden.

Hier werden Ihnen einige Highlights vorgestellt:

Abendstimmung in der Ferienregion Südwärts Veranstaltungen
Frühjahr 2022 - 07. September 2022 April 2022

Sprudelnde Kostbarkeit: Brunnen und Wasserberge in Schopfheim

Ausstellung im Museum der Stadt Schopfheim

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung von Wasser im täglichen Leben der Bewohner aller Ortsteile der Stadt Schopfheim über die letzten 200 Jahre. Auch heute, angesichts der globalen Erwärmung, muss es uns präsent bleiben, wie essentiell Wasser ist. Der Wechsel von Mangel und Überfluss erfordert von jeher vorausschauende Planung und kluges Handeln.
In der Vergangenheit nutzten die Schopfheimer.innen beispielsweise die Wasserquellen ihres Hausberges Entegast, Brunnenmeister betreuten ein komplexes Leitungsgeflecht und sicherten die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser. Unzählige Wald-, Feld-, Dorf- und Stadtbrunnen können auch noch heute ausgemacht werden. Gegenwärtig diskutieren wir die Bedeutung dörflicher und städtischer Brunnen unter dem Aspekt des Mikroklimas. Und vielleicht hilft die Ausstellung sogar, den besonderen Charakter so mancher Brunnenanlage als Treffpunkt und Gesprächsort wieder zu entdecken.

18 November 2022

„Die Wiese. Geschichte(n) eines Nebenflusses“ vom 18.11. 2022 bis 02.04. 2023 im Museum der Stadt Schopfheim

 

Die Wiese gehört zum Flusssystem des Rheins. Als einziger rechtsrheinischer Zufluss mündet sie noch auf dem Gebiet der Schweiz in den Oberrhein. Der Schriftsteller Johann Peter Hebel (1760 – 1826) entwarf die Wiese nicht nur als Kulisse und Sehnsuchtsort, sondern widmete ihr – der Akteurin und Gestalterin einer Landschaft – sein berühmtes Gedicht: Am Ende ihres Weges folgt die vorherbestimmte Hochzeit mit dem Rhein.

Rhein und Wiese bilden natürliche und kulturelle Landschaften des Austausches.

So formte der eiszeitliche Schotterfächer des Wiesedeltas das heutige Rheinknie. Bis zum Bau der Rheinkraftwerke im 20. Jahrhundert zogen Wanderfische wie der Lachs auch die Wiese hinauf. Und immer machte sich der Mensch den Austausch der beiden Flüsse zunutze und gestaltete diese Landschaft des Fließens als Raum seiner Kultur.

Die Ausstellung „Die Wiese. Geschichte(n) eines Nebenflusses“ widmet sich der Verbindung von Rhein und Wiese und der Menschen an ihren Ufern. Ausgesuchte Geschichten erzählen vom Wandel eines Flusses, in dessen kontinuierlich veränderter Gestalt sich auch ein Teil der Geschichte des Menschen spiegelt.

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