In ruheloser Zeit von Schnelllebigkeit und Ereignisdichte mutet die Arbeit an der Fußdrehscheibe archaisch an.
Wie aus der Zeit gefallen – zeitlose Stücke aus einem uralten Material:den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer in der Pflicht.
In sich zur Ruhe kommen, den Ton zen-trieren. Dem unförmigenKlumpen mit den Händen eine bleibende Form geben. Die Idee in ein sicht-, greif- und benutzbares Stück in die Welt zu stellen, das ist Anliegen, Aufgabe und Absicht seiner Arbeit.
Seit 50 Jahren dreht, malt, glasiert und brennt Hedtke (Keramikmeister seit 1984) Ton – ein halbes Jahrhundert und doch nur ein Wimpernschlag in der Welt der Keramik