Anna-Kym Garten
Der Anna Kym Garten verbindet den Bahnhof mit der Stadtmitte. Mit seinem alten Baumbestand ist er eine schattige Oase.
Der Park stellt die rückwärtige Seite des ehemaligen Grether-Kym'schenPalais' dar und wurde erst 1957 von der Stadtverwaltung gekauft und öffentlich zugänglich gemacht. Zahlreiche Ruhebänke, ein Springbrunnen, ein Kinderspielplatz und eine Vogelvoliere laden zum Verweilen ein. Im Park gibt es ein Café und ein Grillrestaurant mit Terasse, wo man sich verwöhnen lassen kann.
Das Gebäude, in dem sich das Café befindet, steht unter Denkmalschutz:
Eingeschossiger Massivbau, Mansardwalmdach mit Ovalgauben,axialsymmetrische Fassade, Fenster und Eingang mit Korbbögen, frühes 20.JahrhundertDas Gebäude ist mit seiner Anlehnung an barocke Bauformen charakteristisch für die Reformarchitektur im frühen 20. Jahrhundert und hat offenbar Orangeriebauten des 18. Jahrhunderts zum Vorbild. Es dokumentiert bürgerliche Gartenkultur kurz vor dem Ersten Weltkrieg und ist Zeugnis der Stadtbaugeschichte.